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Sport

Union startet mit Kampfgeist

Mikulin sieht die Mannschaft gut gerüstet

Erschienen am Donnerstag, 20. August 2026 Lesezeit 4 Min.

Mit einem optimistischen Blick auf die neue Saison 2026/27 geht der Trainer der ersten Männermannschaft des FSV Union Fürstenwalde, Alexander Mikulin, in die noch währende Vorbereitung. Rückblickend auf die vergangene Spielzeit ist Alexander Mikulin insgesamt sehr zufrieden. Doch der Start war schwierig, da Union ja mit sechs Minuspunkten starten musste. Nach den ersten beiden Niederlagen war zunächst unklar, wie sich die Mannschaft entwickeln würde. Danach fand das Team jedoch immer besser ins Spiel und konnte die schwierige Ausgangslage relativ gut auffangen. Zum Saisonende ließ die Mannschaft zwar etwas nach und ließ noch einige Punkte liegen, aber trotzdem bleibt der Gesamteindruck durch die Bank weg positiv. Als besonderen Moment wertet Mikulin das Spiel gegen Frankfurt, in dem Union trotz Unterzahl mit zehn Spielern gut mithalten konnte. Auch der emotionale Abschied von Ingo Wunderlich gehörte zu den sehr prägenden Momenten der vergangenen Saison.

Die intensive Vorbereitung läuft schon seit sechs Wochen. Dies sei angemessen, so Mikulin, denn seine Intention sei es schon immer gewesen, lieber früher als zu spät mit der Vorbereitung zu beginnen. Allerdings waren die Trainingsplätze im Friesenstadion gesperrt und die Unioner mussten ausweichen. Geholfen haben das Sportzentrum Süd, wo Borussia und Pneumant sonst trainieren, sowie die SG Hangelsberg. Das war auch eine logistische Herausforderung, „aber wir lieben das“, scherzte Mikulin. Großer Dank gilt den Vereinen für die Trainingsmöglichkeiten. Zum Auftaktspiel der neuen Saison kommt am 29. August die TSG Einheit Bernau ins Friesenstadion. Mikulin hat ein waches Auge und kennt den Verein aus unterschiedlichen Begebenheiten und schätzt nicht, sondern weiß um die Bereitschaft des Gastes, in jedem Falle etwas reißen zu wollen. Es wird in jedem Falle spannend.

Personell ist die Mannschaft größtenteils zusammengeblieben. Der größte Verlust ist der Abgang von Ingo Wunderlich, dessen Position nun ersetzt werden wird. Gleichzeitig wurden neue Spieler verpflichtet, die den Kader verstärken. Darunter ist auch Justin Winkel, der in der letzten Saison noch beim FV Blau-Weiß Briesen war und nun für Union die Klingen kreuzt. Besonders positiv bewertet auch Mikulin die Trainingsbeteiligung. Regelmäßig steht fast der gesamte Kader beim Training auf dem Platz. Für den Trainer ist das ein wichtiger Punkt, weil eine gute Beteiligung die Trainingsqualität und die Möglichkeiten in der Vorbereitung deutlich verbessert.

Unter dem Strich, so Alexander Mikulin, ist das Ziel für die neue Saison klar. Mit einer gut vorbereiteten Mannschaft und einem weitgehend eingespielten Kader startet Union, um sich besser zu positionieren. Klar ist aber auch, dass man sich trotz der erwarteten stärkeren Konkurrenz nicht verstecken wird, sondern sich dieser Herausforderung kämpferisch stellt. Beim Landespokal gegen den FSV Rot-Weiß Luckau konnte der FSV Union sich bei 38 Grad schon mal empfehlen. Und morgen geht es gleich weiter, um 20 Uhr trifft Union gegen den FC Eisenhüttenstadt in der ersten Runde des Landespokals Brandenburg.

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