Union verbindet
Pötsch und Tübbecke setzen auf den Teamgedanken
Erschienen am Donnerstag, 20. August 2026 Lesezeit 4 Min.
Das Vorbereiten auf die neue Saison 2026/27 ist in vollem Gange, so auch beim FSV Union Fürstenwalde. Hier gibt es eine nicht neue, aber interessante Idee, gemeinsam zu trainieren, und zwar mannschaftsübergreifend zwischen den A-Junioren sowie der II. & III. Männermannschaft. Stephan Pötsch, Trainer der III., und der neue Trainer der II., Daniel Tübbecke, werden diesen Gemeinschaftsgedanken weiter forcieren. Im Mittelpunkt, so Stephan Pötsch, steht die engere Verzahnung des Männerbereiches, im Speziellen zwischen der I. und II. Männer des FSV Union. Durch das gemeinsame Training können sich die Spieler nicht nur besser kennenlernen, sondern sich Techniken aneignen, die durchaus dazu führen, sich noch besser auf dem Feld zu positionieren, wenn man weiß, wie der andere tickt. Das würde zwar schon geschehen, aber hier wird nun darauf auch besonderes Augenmerk verwendet. Diese Trainingsmethode, so Pötsch, kommt bereits gut bei den Mannschaften an. Das würde auch helfen in der Saison, wenn Spieler in der Arbeits- und/oder Familienwelt gebunden sind. Die dritte hat infolge des immerwährenden Neustarts mit Abgängen zu kämpfen, die sich beruflich meist neu- und weiterentwickeln. Das, so Pötsch, ist aber normal.
Dafür habe man aber schon neue Spieler verpflichten können und diejenigen, die aus der bedingten Verletzungsphase jetzt wieder zum Team zurückkehren sind ein Bonus. Aktuell sind 18 Spieler im Kader, aber endgültig steht dieser noch nicht fest. Gesucht werden weitere Spieler die Lust auf Fußball haben. Die Vorbereitung sei intensiv, zeitweise musste man auf andere Spielstätten ausweichen, dafür Dank an die Vereine. Testspiele sind und werden noch absolviert. Damit sei man auf einem guten Weg, so Pötsch, und werde gut vorbereitet in die neue Saison starten. Und zusätzlich, ergänzt Daniel Tübbecke, wird einzelnen Spielern ein regelmäßiges Techniktraining angeboten, um deren individuelle Fähigkeiten, die sie zumeist bereits haben, weiterzuentwickeln. Darüber hinaus zeigen sich die beiden Trainer begeistert über die hohe Beteiligung beim Training. Tübbecke weiter, zudem ist das eine gute Gelegenheit, die A-Junioren frühzeitig in das Training der Herren mitzuintegrieren, um sie an den Männerfußball, der auch eine bewusste körperliche Anforderung voraussetzt, heranzuführen.
Und es sind sogar schon zwei A-Junioren fest in den Kader der II. Männer aufgenommen worden, freut er sich voller Stolz. Denn auch die Entwicklung der jungen Gipfelstürmer liegt ihm am Herzen. Und mit den weiteren vier neuen Mitspielern nimmt das Team immer mehr Gestalt an. Im gleichen Atemzug sagt er aber auch, dass die Mannschaft weitere Spieler brauche, um noch effizienter zu sein. Beide Trainer fast in einem Ton, also, wer Lust hat, soll gern beim Training Dienstag- und Donnerstagabend mal vorbeikommen. Und am meisten brennt Tübbecke auf der Seele, wir brauchen dringend einen Torwart, der idealerweise schon Erfahrung hat, bei der II. im Tor steht oder auf jeden Fall Bock hat, in der Landesklasse anzugreifen.
Insgesamt stehen bisher 23 Spieler für die II. bereit. Die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Teams ist essenziell, da sind sich beide einig. Und das wichtigste Ziel für die II., so Tübbecke, in der neuen Saison ist zunächst die Neustrukturierung, die Kontinuität und Entwicklung der Mannschaften. Ein konkretes Tabellenziel will er deshalb bewusst nicht ausgeben. Die zweite Mannschaft soll und wird sportlich mitspielen und konkurrenzfähig sein.




