Von Tape-Art, Musical bis Ballett
Die Freie Grundschule Fürstenwalde versteht sich als weit mehr als nur ein Ort des Unterrichts. Für viele Kinder bildet sie den ersten großen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt, in dem sie nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sondern auch soziale Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Gemeinschaftssinn entwickeln. Mit freundlichen Klassenräumen, kreativen Angeboten und engagierten Lehrkräften schafft die Schule eine Umgebung, in der sich Kinder wohlfühlen, entdecken, spielen und individuell entfalten können. Zum „Tag der offenen Tür & Meinfest“ war die Schule ein Ort überschwänglicher Freude nicht nur für die Kinder, die dort jeden Tag lernen und leben, sondern auch für die Eltern, die anhand vieler Projekte und Präsentationen selbst erleben konnten, was die Kinder im Laufe des Jahres auf die Beine gestellt haben, wie sie sich entwickeln und was das Lehrerkollegium gemeinsam mit ihnen bewirkt. Viele kulturelle Darbietungen sowie ein selbst gestaltetes Musical mit Tanz und einer liebevoll erzählten Geschichte in mehreren Sprachen bildeten den Höhepunkt des Tages. Im Schulhaus selbst standen die Räume offen, damit sich die Besucher einen umfassenden Eindruck verschaffen konnten. Die Schülerinnen und Schüler führten die Gäste traditionell selbst durch das Haus. Das gehört seit Jahren zu ihren Aufgaben und hilft zugleich dabei, das Eis zwischen den vielleicht zukünftigen Kindern und den bereits bestehenden Klassen zu brechen.
Schulleiter Philipp Schittek zeigte sich von dem Tag begeistert und berichtete von einem neuen kreativen Projekt an der Schule. Gemeinsam mit den Schülern werden die Flure neugestaltet. Ausgangspunkt war ein Wunsch aus der Schülerkonferenz nach freundlicheren und individuelleren Räumen. Mit dem „Tape-Art“-Projekt können die Kinder nun ihre eigenen Ideen kreativ umsetzen. Beteiligt sind die fünften und sechsten Klassen aus den Wahlpflichtkursen Kunst sowie „Sprechen und Darstellen“. Das neue Angebot stärkt das musikalisch-künstlerische Profil der Schule und gibt den Kindern mehr Raum zur Entfaltung. Auch die Zusammenarbeit mit dem Staatsballett Berlin bleibt fest im Schulalltag verankert: Die dritten Klassen besuchen im Herbst die Ballettschule der Deutschen Oper in Berlin, im Frühjahr kommen die Tänzerinnen und Tänzer für eine Projektwoche an die Schule.
Darüber hinaus engagiert sich die Schule in weiteren Projekten wie „6K United!“ und „Schule ohne Rassismus“. Dabei setzen die Kinder sichtbare Zeichen für Vielfalt, Gemeinschaft und kulturellen Zusammenhalt.


