Bürgermeister spricht über Zukunft & Abschied

Im Rahmen der „Tage der offenen Verwaltung“ Am Nordstern in Fürstenwalde wurde Bürgermeister Matthias Rudolf feierlich in seine neue Amtszeit eingeführt. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet und bot den Bürgern zugleich Einblicke in die Arbeit der Verwaltung bei geführten Rundgängen. Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Fürstenwalde Christian Altmann hob in seiner Ansprache hervor, dass die Wahl ein klares Zeichen des Vertrauens und der Beständigkeit sei. Gleichzeitig wurde auf den politischen Werdegang des Bürgermeisters zurückgeblickt, der sich über viele Jahre hinweg in der Stadt engagiert und sich nun erneut das Vertrauen der Menschen verdient habe. Die neue Amtszeit verstehe sich dabei nicht nur als Bestätigung, sondern auch als Arbeitsauftrag für die kommenden acht Jahre. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung des Zusammenhalts, die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sowie der verantwortungsvolle Umgang mit begrenzten finanziellen Mitteln. Abschließend wurde zu einem konstruktiven und respektvollen Miteinander zwischen Verwaltung und Politik aufgerufen. Dem Bürgermeister wurden für die neue Amtszeit Kraft, Gelassenheit und eine glückliche Hand gewünscht. Zudem erhielt er eine Amtskette, die traditionell nicht einer einzelnen Person gehört, sondern dem jeweiligen Stadtoberhaupt. Gestaltet wurde sie von Kindern der Kitas der Stadt. Ein Aufkleber mit dem Namen von Matthias Rudolf wurde ergänzt, zugleich bleibt Platz für zukünftige Amtsinhaber. Und ein selbst gestaltetes Bild für sein neues Büro. Darauf sind 33.967 Punkte zu sehen, die die Umrisse der Stadt Fürstenwalde bilden. Jeder einzelne Punkt steht symbolisch für eine einen Bürger der Stadt und soll die Verbundenheit zwischen Verwaltung und Bevölkerung zum Ausdruck bringen. Der Bürgermeister zeigte sich in seiner Rede dankbar und bewegt. Er dankte den Bürgern, die ihm erneut ihr Vertrauen ausgesprochen haben, ebenso wie allen Unterstützern im Wahlkampf, deren Zahl deutlich größer war als vor acht Jahren. Er betonte, dass ihn dieser Moment emotional sehr berühre und er sonst eher für klare Worte bekannt sei. Zugleich richtete er den Blick nach vorn und äußerte den Wunsch, auch diejenigen Bürger zu erreichen, die nicht gewählt haben oder sich anders entschieden haben. Außerdem kündigte er an, im Jahr 2034 nicht erneut zu kandidieren. Nach dann 16 Jahren im Amt sei es aus seiner Sicht Zeit für einen Wechsel und neue Impulse in der Stadt.

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