Storkow zählt dazu und macht mit!

Die Stadt Storkow beteiligt sich am heutigen bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland macht Storkow auf die schwierige finanzielle Situation der Kommunen aufmerksam und zeigt auf, welche Auswirkungen fehlende finanzielle Spielräume auf die Entwicklung vor Ort haben. Die Herausforderungen sind auch in Storkow seit vielen Jahren spürbar. Die Stadt befindet sich dauerhaft in einer angespannten Haushaltslage und muss ihre verfügbaren Mittel nach klaren Prioritäten einsetzen. Pflichtaufgaben haben dabei Vorrang. Viele wichtige Projekte für die Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile können deshalb nur schrittweise umgesetzt oder müssen über Jahre hinweg verschoben werden. Dabei geht es nicht um Luxusvorhaben, sondern um Maßnahmen, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betreffen. Dazu gehören der Ausbau und die Sanierung von Straßen und Wegen, die Modernisierung von Bushaltestellen, Investitionen in Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehren, Schule, Hort, Kitas und Jugendclubs sowie in Sport- und Freizeiteinrichtungen. Ebenso wichtig sind Projekte der Stadtentwicklung und Stadtsanierung sowie Maßnahmen zur touristischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung Storkows. Darüber hinaus müssen soziale Infrastruktur, Bildungs- und Betreuungsangebote sowie das vielfältige Engagement in Vereinen und Dorfgemeinschaften langfristig gesichert werden. Sie tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Lebensqualität in Storkow und seinen Ortsteilen bei. Zahlreiche Vorhaben stehen seit Jahren auf der Agenda der Stadt. Oft entscheidet jedoch nicht der Bedarf, sondern die Frage, wann eine Finanzierung möglich ist.

Vieles ist nur mit Fördermitteln möglich

Wie viele Kommunen ist auch Storkow bei zahlreichen Investitionen auf Förderprogramme angewiesen. Viele Projekte können erst dann umgesetzt werden, wenn entsprechende Fördermittel bereitgestellt, beantragt und bewilligt werden. Dadurch entstehen häufig lange Vorlaufzeiten und notwendige Maßnahmen müssen verschoben werden.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Kommunen stetig. Infrastruktur muss erhalten und modernisiert, Bildungs- und Betreuungsangebote gesichert, öffentliche Einrichtungen betrieben sowie attraktive Freizeit- und Lebensräume geschaffen werden. Die finanziellen Möglichkeiten wachsen jedoch nicht im gleichen Maße. Hinzu kommen wichtige Zukunftsaufgaben wie die Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen und Verwaltungsprozesse, Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Diese Aufgaben erfordern erhebliche finanzielle Mittel, damit Kommunen den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger sowie den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden können.

Die Motive der Storkower Aktion zeigen beispielhaft, welche Bereiche von einer leistungsfähigen kommunalen Finanzierung abhängen:

• attraktives und barrierefreies Stadtzentrum,
• moderne Bushaltestellen und Mobilitätsangebote,
• soziale Infrastruktur und Angebote für alle Generationen
• Sport- und Freizeiteinrichtungen,
• Feuerwehr und Katastrophenschutz,
• Kultur- und Veranstaltungsangebote,
• Gewerbeflächen und wirtschaftliche Entwicklung,
• Stadtsanierung und die Revitalisierung leerstehender Gebäude

Hinter jedem dieser Orte stehen Projekte, Investitionen und laufende Unterhaltungskosten, die von den Kommunen getragen werden müssen.

Gemeinsam für starke Kommunen

Mit ihrer Teilnahme an „Kommunen am Limit“ möchte die Stadt Storkow darauf aufmerksam machen, dass leistungsfähige Kommunen die Grundlage für lebenswerte Städte und Gemeinden sind. Wenn Investitionen ausbleiben oder verschoben werden müssen, betrifft dies letztlich alle Bürgerinnen und Bürger.

Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig erklärt dazu:
Die Menschen in Storkow sehen jeden Tag, was eine Kommune leisten muss – von Schule, Hort und Kitas über Straßen, Radwege und Sportanlagen bis hin zu Kultur, Feuerwehr und öffentlicher Infrastruktur. Viele Projekte, die unsere Stadt weiter voranbringen würden, mussten wir in den vergangenen Jahren aufgrund der angespannten Haushaltslage immer wieder verschieben oder über einen längeren Zeitraum strecken. Dabei fehlt es nicht an Ideen oder Engagement, sondern häufig an den finanziellen Möglichkeiten. Viele wichtige Vorhaben können wir nur mit Unterstützung durch Fördermittel umsetzen. Gleichzeitig stehen wir vor großen Zukunftsaufgaben – von der Digitalisierung über Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimaschutz bis hin zur Stärkung unserer sozialen Infrastruktur. Mit unserer Teilnahme an der Aktion „Kommunen am Limit“ möchten wir deutlich machen, dass starke Kommunen eine verlässliche finanzielle Grundlage brauchen, damit wir auch künftig in die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger investieren können.

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