Rekordfeld sorgt für spannende Wettkämpfe

Sommerliche Temperaturen im Rudolf-Harbig-Stadion in Fürstenwalde, überall bunte Farbtupfer und viel Bewegung, das gesamte Areal war voller Leben und spürbarer Energie. Der 7. Gaselanpokal der SG Gaselan hat in diesem Jahr alles bisher Dagewesene übertroffen, ein neuer Teilnehmerrekord mit 21 Vereinen und rund 420 Athleten, darunter auch mehrere Teams aus Berlin. Cheforganisatorin Jennifer Schostag brachte es kurz auf den Punkt und sagte sichtbar stolz, das ist unser bisher größter Gaselanpokal, 21 Vereine, 420 Kinder und Jugendliche, das ist schon eine Hausnummer. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Beteiligung noch einmal deutlich gestiegen. Die große Resonanz erklärt sich auch durch das breite sportliche Angebot für alle Altersklassen. Disziplinen wie Hochsprung sind bewusst schon für die Jüngsten geöffnet, was viele Vereine anzieht und den Tag für die Kinder besonders macht. Dazu kommt der Gaselanpokal selbst. Neben den Einzelleistungen zählt hier auch die Vereinswertung, bei der jeder Punkt in die Gesamtwertung einfließt und am Ende der Verein mit der höchsten Punktzahl gewinnt. Das sorgte für Spannung bis zum Schluss. Traditionell lagen in den vergangenen Jahren oft der SC Frankfurt (Oder) und die SG Gaselan vorn, doch diesmal war durch die starke Konkurrenz alles offen. Am Ende setzte sich der SV Electric Hohen Neuendorf durch und holte sich den 7. Gaselanpokal, die SG Gaselan belegte einen starken dritten Platz. Die Organisation, so Jennifer Schostag, liege ihr im Blut. In ihrer Laufbahn als Leichtathletin und heute als Trainerin habe sie viel erlebt, viele Ideen aufgenommen und diese für den Gaselanpokal weiterentwickelt. Inzwischen erfolgt die Anmeldung der Vereine über ein digitales Leichtathletik-Portal, über das sie ihre Teilnahme frühzeitig registrieren. Ergänzt wird das durch eingespielte Abläufe und eine über Jahre gewachsene Checkliste, die für einen ruhigen und strukturierten Ablauf sorgt. Im Stadion selbst lief alles eng getaktet und gut organisiert. Klare Stationen, viele Helfer an den einzelnen Disziplinen und eine Atmosphäre, in der der Sport im Mittelpunkt stand. Danke an die Fahrrad-Füchse, denn sie hatten die Helfer mit quietschgelben T-Shirts ausgestattet, sodass man bei Fragen sofort wusste, wen man ansprechen kann.

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