Mehr als 60 Unternehmen beim Zukunftsforum in Beeskow
Am Dienstag fand am Rouanet-Gymnasium in Beeskow das „Look Your Future“-Zukunftsforum des Landkreises Oder-Spree statt. Zu den Partnern und Mitorganisatoren gehörten das Regionalmanagement @see, das Rouanet-Gymnasium, die Albert-Schweitzer-Oberschule, der Landkreis Oder-Spree, die Handwerkskammer Frankfurt (Oder), die IHK Ostbrandenburg sowie die Stadt Beeskow. Hinter dem Zukunftsforum steckte fast ein Jahr Vorbereitung. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr stand für die Organisatoren schnell fest, dass es eine Fortsetzung geben sollte. Die große Resonanz der Schüler habe gezeigt, wie wichtig persönliche Einblicke in die Berufswelt sind und wie wertvoll der direkte Austausch mit Unternehmen und Einrichtungen sein kann. In diesem Jahr besuchten die Jahrgangsstufen 8 bis 11 des Rouanet-Gymnasiums sowie die Schüler der 8. und 9. Klassen der Albert-Schweitzer-Oberschule und der Jury-Gagarin-Oberschule das Zukunftsforum. Viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, um sich ganz praktisch mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und neue Perspektiven kennenzulernen. Dabei wurde das Konzept im Vergleich zum Vorjahr bewusst weiterentwickelt. Statt einer festen Rallye erhielten die Jugendlichen nun mehr Zeit, die Stände in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. So konnten sie dort verweilen, wo ihr Interesse besonders geweckt wurde, Gespräche führen und erste Kontakte knüpfen. Mit mehr als 60 Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen präsentiert sich das Zukunftsforum so vielfältig wie die Berufswelt selbst. Vom Handwerk über Industrie und Dienstleistungen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen reicht das Angebot. Im Mittelpunkt steht dabei die Möglichkeit, Berufe nicht nur auf dem Papier kennenzulernen, sondern mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die sie tagtäglich ausüben. Genau das macht den besonderen Wert des Zukunftsforums aus. Eröffnet wurde das Zukunftsforum von dem Ersten Beigeordneten des Landkreises Oder-Spree, Sascha Gehm, und dem Beeskower Bürgermeister Robert Czaplinski. Sie dankten den Ausstellern, Schulen und Partnern aus Wirtschaft, Handwerk und Bildung für ihr Engagement. Beide betonten, dass persönliche Begegnungen bei der Berufsorientierung trotz Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz unverzichtbar bleiben. Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs in der Region böten sich jungen Menschen heute gute Perspektiven. Die Schüler wurden ermutigt, die vielfältigen Angebote zu nutzen, Fragen zu stellen und auch neue Berufsfelder für sich zu entdecken.




