Pneumant revanchiert sich für Hinrundenpleite

Die Ostbrandenburgliga befindet sich wie alle anderen Ligen kurz vor dem Saisonabschluss. Zu Gast war bei der BSG Pneumant am 29. Spieltag der MTV 1860 Altlandsberg. Im Hinspiel hatten die Gäste die Nase noch vorn und Pneumant im Flutlichtspiel mit 3:0 niedergerungen ein Schlag ins Kontor. Bis dahin hatten sich beide Teams schon gut positioniert. Nun das Rückrundenspiel im Sportzentrum Süd. Andere Bedingungen und anders aufgestellt gab es für die Gäste die Retourkutsche. Pneumant setzte sofort auf Konfrontation. Mit schnellen Spielzügen durch die Mitte, mit Philipp Noack, der das Spiel von innen heraus kontrollierte, ging Pneumant mit Thieme, Eppert und Schäfer in die Offensive. Alle drei spielten konzentriert und aufeinander abgestimmt. Flanken, Pässe alles kam an und wurde sofort umgesetzt. Altlandsberg hatte sichtlich arge Schwierigkeiten, Pneumant zu stoppen. Ballverluste und das Zweikampfverhalten der sonst starken Elf der Gäste bildeten keine Einheit. Die Abwehr und nicht zuletzt der Torwart konnten die Gastgeber nicht auskontern. Pneumant überrollte Altlandsberg.

Schon nach den ersten zwei Toren von Thieme in der 8. und 11. Minute machte sich bei den Gästen Frust breit, weil es zweimal der gleiche Fehler war und die Seitenlinie sich zurückhielt. Das aufzuholen war nach dem dritten Tor von Eppert schon schwer. Schäfer legte mit zwei weiteren Toren zum 5:0 nach. Innerhalb der Tore verletzte sich der Keeper der Gäste und wurde durch den einzigen Wechsler vertreten. Aber auch er konnte nicht verhindern, was in der Folge geschah. Dann schafften es die Gäste noch vor der Pause, den Anschlusstreffer durch Tobias Dwornik zu erzielen, das brachte wieder Mut zum Risiko. Allerdings wurde es in der 45. Minute und der Nachspielzeit richtig bitter für Altlandsberg: zwei weitere Tore durch Eppert zum 7:1-Pausenstand. Im weiteren Verlauf hielt sich Pneumant etwas zurück und ließ den Gästen etwas Freiraum, den sie auch nutzten zu ihrem zweiten Tor durch Kevin Borowski. Eppert ließ sich die Einladung zum Schluss nicht entgehen und machte das 8:2 perfekt. Ein gutes Zeichen für das letzte Punktspiel sowie für das Pokalfinale am 20. Juni um 17 Uhr gegen den Tabellenvize SG Müncheberg.

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