Kunst von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt
Die 29. Ermutigung fand am gestrigen Mittwoch im feierlichen Rahmen traditionell in der Erich-Kästner-Schule-Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“ in Fürstenwalde statt. Seit ihrer Gründung durch die Format gGmbH hat sich die Ausstellung „Ermutigung-Kunst von Menschen mit Behinderung“ zu etwas ganz besonderen entwickelt. Regional und deutschlandweit sowie ins Ausland findet diese Ausstellung hohe Beachtung. Mit viel Engagement wird die Ausstellung vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Fürstenwalde unterstützt. Ebenso tragen zahlreiche Künstler, Pädagogen sowie Therapeuten dazu bei, dass dieser Ort der Begegnung und des kreativen Ausdrucks immer wieder neu entstehen kann. Unter der Leitung von Manfred Reim wählte die Jury aus einer großen Vielfalt eingereichter Arbeiten eine beeindruckende Auswahl aus. In diesem Jahr wurden 170 Malereien, Grafiken und Zeichnungen, sieben Collagen, sechs Batiken sowie sechs Arbeiten aus Holz und 30 Keramiken für die Ausstellung eingereicht, aus denen die Exponate für die 29. Ermutigung ausgewählt wurden. Unternehmen, Vereine und Parteien haben auch in diesem Jahr wieder Preisgelder für die Preisträger zur Verfügung gestellt. Zwischen den Redebeiträgen sorgte die Musikband „Einklang“ der AWO-Spreewaldwerkstätten aus Lübbenau mit einem vielfältigen musikalischen Programm für besondere Momente und begeisterte die Gäste. Ergänzt wurde das Programm durch die beiden Gesangs- und Dance-Formationen der Schule, die mit ihren Auftritten die kulturelle Note der Ausstellungseröffnung eindrucksvoll bereicherten. Für kulinarische Genüsse sorgte zudem die Schülerfirma „Magic Hands“.
Der Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, Matthias Rudolph, eröffnete die 29. Ausstellung von Künstlern mit Behinderung und betonte deren besondere Bedeutung für die Stadt. Er hob hervor, dass die Ausstellung seit vielen Jahren für Offenheit, Kreativität und gelebte Teilhabe steht. Die Kunstwerke eröffneten neue Perspektiven und luden dazu ein, die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zugleich machte er deutlich, dass Inklusion ein zentraler Bestandteil einer starken Gesellschaft ist. Teilhabe bedeute, gesehen, gehört und ernst genommen zu werden. Abschließend dankte er allen Beteiligten für ihr Engagement und wünschte der Ausstellung viele Besucher, gute Gespräche und große Aufmerksamkeit.





