Regenbogenfahne setzt ein Zeichen
Mit dem Hissen der Regenbogenfahne vor dem Brandenburger Landtag und dem Gleichstellungsministerium in der Landeshauptstadt setzten Gleichstellungsminister René Wilke, Staatssekretär Dr. Johannes Wagner und die Landesgleichstellungsbeauftragte Dr. Uta Kletzing am Montag ein Zeichen gegen Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung von LSBTIQ*-Personen. Anlass war der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit, der jährlich am 17. Mai begangen wird. An der Veranstaltung nahm auch Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke teil. Wilke betonte, dass es angesichts zunehmender queerfeindlicher Übergriffe wichtiger denn je sei, Haltung zu zeigen. Die Landesregierung stehe für Schutz, Respekt und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ein. Die Bekämpfung von Queerfeindlichkeit sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, damit die Menschen selbstbestimmt und ohne Diskriminierung leben können. Auch Dr. Uta Kletzing hob hervor, dass Gleichstellungspolitik für Respekt, Anerkennung und ein diskriminierungsfreies Miteinander stehe. Sie verwies dabei auf den Aktionsplan „Queeres Brandenburg“ sowie die Verankerung der Gleichstellungspolitik im Koalitionsvertrag.
