Intensives Duell mit MiMiMI-Faktor

Im Hinspiel trennten sich Wacker Herzfelde und der FSV Union III unentschieden. Für beide Teams sollte nun in der Rückrunde aber etwas Substanzielles her. Gastgeber Union hoffte auf den Dreier, genauso wie Herzfelde. Doch schon in der zweiten Minute brachte Fabian Riebe die Unioner in Führung. Für Wacker war das etwas bitter, denn sie liefen jetzt früh dem Ergebnis hinterher. Als Luca Ziehm in der 32. Minute auf 2:0 für Union erhöhte, wurde es zunehmend schwer. Im Hinspiel hatte Union vorgelegt und Wacker hatte nachgelegt, doch diesmal dauerte es bis zur 56. Minute, ehe Domenic Kinner per Elfmeter den Anschlusstreffer für Wacker erzielen konnte. Ab da wurde das Spiel intensiver, vor allem vonseiten der Gäste, die auf den Ausgleich drängten. Union verstärkte jedoch seine Bemühungen und ging schneller in die Offensive, was für Wacker ein Problem war, da die Kräfte schwanden. Höhepunkt der Partie war die 71. Minute, als der Unioner Michel Weimann das 3:1 erzielte. Wacker gab sich jedoch nicht auf und kam zurück. Nach einem Fehler in der Unioner Abwehr konnte Sebastian Katzer den Ball auf der linken Seite erobern, zog ab und Torwart Tom Selchow kam heraus, konnte den Ball jedoch nicht ergreifen, sodass dieser im spitzen Winkel zum 3:2 in der 79. Minute ins Tor ging. Elf Minuten bis zum Ausgleich hätten aus Sicht Wackers noch gereicht. In der Schlussphase entwickelte sich die Partie zu einem „Kleinkrieg“ mit vielen „MiMiMI-Effekten“. Schiedsrichterin Lisa-Marie Leichnitz wirkte sichtlich genervt, setzte sich jedoch souverän durch und zeigte in den letzten Minuten fünfmal Gelb. Die ständigen Scharmützel sorgten dafür, dass der Spielfluss litt, Wacker nicht mehr richtig gefährlich wurde und Union nicht weiter erhöhen konnte. So blieb es beim 3:2 für den FSV Union III.

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