Reitwein ohne Durchschlagskraft
Im Hinspiel Anfang November hatte die BSG Pneumant dem Rot-Weiß Reitwein mächtig zugesetzt und das Spiel gewinnen können. Das sollte sich aus Sicht der Gäste nicht wiederholen, dementsprechend fiel es auch Pneumant nicht leicht, sofort zu punkten. Die Spielvariationen waren aber sehenswert, Konter auf Konter. Der Einzige, der die Reitweiner im Spiel hielt, war Clemens Bulla, der seinen Job machte, wenn die Abwehr versagte. Pneumant ging kein Risiko ein und hielt die Geschwindigkeit hoch, auch wenn es zunächst zu nichts Nennenswertem führte. Das war für die Reitweiner eine Erfahrung, denn ins Spiel fanden sie vorerst nicht. Im Zweikampf unterlegen und zu langsam in ihren Entscheidungen spielte das den Gastgebern in die Karten. Gut aufgestellt funktionierten sie wie eine Einheit. Das zeigte sich in der 53. Minute, Tommy Schäfer setzte sich schnell in der Spitze durch, die Abwehr kam ihm entgegen, doch er drückte straff ab und der Ball flog links oben ins Eck 1:0 für Pneumant. Jetzt formierte sich Reitwein neu und versuchte, das Spiel energischer für sich zu gestalten. Aber ab der Mittellinie war meistens Schluss, viel ließ Pneumant nicht mehr zu, sie drängten auf das zweite Tor. Bei Reitwein lagen die Nerven blank, sie kamen einfach nicht weit genug, um gefährlich zu werden. Und Marten Eppert machte in der Schlussminute das Endergebnis zum 2:0 für Pneumant perfekt.


