Neues Konzept für Verladebahnhof und Bahnhofsumfeld

Die Stadt Fürstenwalde geht den nächsten Schritt beim Regional-Schlüsselvorhaben „Verlegung des Verladebahnhofs Fürstenwalde“. Für die Vorbereitung der Umsetzung wurde die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH als externer Projektkoordinator beauftragt. Das Unternehmen soll die Stadt fachlich begleiten und die Abstimmungen mit allen Beteiligten, insbesondere der DB InfraGO AG, koordinieren. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2025. Ziel ist es nun, ein umsetzbares Gesamtkonzept für eine mögliche Verlegung des Verladebahnhofs zu erarbeiten und damit zugleich Perspektiven für die zukünftige Entwicklung des Bahnhofsumfeldes zu schaffen. Zu den Aufgaben des Projektkoordinators gehören die Analyse der aktuellen Situation, die Entwicklung realistischer Verlagerungsszenarien sowie die Einschätzung von Kosten- und Zeitrahmen. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn vorbereitet und begleitet werden. Das Projekt wird durch das Land Brandenburg über das Landesamt für Bauen und Verkehr gefördert. Insgesamt stehen dafür 120.000 Euro Fördermittel zur Verfügung, die Stadt beteiligt sich mit 30.000 Euro. Die Konzept- und Koordinierungsphase läuft bis März 2028. Erst danach sollen Entscheidungen über konkrete Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen getroffen werden.

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