Rohbau des Hortneubaus fertiggestellt
Bei strahlendem Sonnenschein wurde gestern in Briesen das Richtfest für das neue Hortgebäude gefeiert. Amtsdirektor Dirk Meyer würdigte den Baufortschritt und sprach von einem wichtigen Schritt für die Gemeinde. Auch ohne klassischen Dachstuhl wurde der Abschluss des Rohbaus gemeinsam gefeiert. Zum Richtfest kamen Gäste, Planer, Baufirmen und weitere Beteiligte zusammen. Das Gebäude trägt den Namen „Wunderland“ und soll ein Ort werden, an dem Kinder sich wohlfühlen, spielen, lernen und einfach Kind sein können. Meyer betonte, wie wichtig solche Räume für das Aufwachsen von Kindern sind. Ein besonderer Moment war der gemeinsam mit den Kindern gestaltete Richtkranz. Meyer hob hervor, dass die Kinder damit sichtbar Teil des Projekts sind. Die Arbeit der Erzieher wurde ebenfalls ausdrücklich gewürdigt. Der eingeschossige Bau mit rund 723 Quadratmetern umfasst künftig unter anderem Gruppenräume, Bewegungs- und Rückzugsbereiche sowie ein Kinderrestaurant. Teile des Gebäudes werden am Vormittag gemeinsam mit der Oberschule Briesen genutzt. Meyer sagte, hier entstehe ein Ort, an dem Betreuung und Lernen gut zusammenfinden. Eine Förderung von 1,8 Millionen Euro durch das Land Brandenburg trägt wesentlich zur Umsetzung bei. Die Planung begann 2023, der Bau startete im September 2025. Trotz einzelner Verzögerungen ist der Fortschritt gut sichtbar. Meyer dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit. Die Fertigstellung ist für Oktober dieses Jahres geplant. Bis dahin wünschte er allen Beteiligten gutes Gelingen. Seinen Worten schloss sich der Träger des Hortes, der geschäftsführender Vorstand des AWO-Kreisverbands Oder-Spree Christian Wende-Szepes an. Aus seiner Perspektive ist die Freude natürlich groß, die neuen Räumlichkeiten werden voraussichtlich ab Oktober nutzbar sein. Ziel sei es so betonte er sei die bestehenden pädagogischen Konzepte auch im Neubau weiterzuführen und an die neuen Bedingungen anzupassen. Dabei sollen sowohl die Bedürfnisse der Kinder als auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden stärker berücksichtigt werden. Wende-Szepes hob hervor, dass frühkindliche Bildung eine zentrale Grundlage für die gesellschaftliche Entwicklung darstelle. Investitionen in diesem Bereich seien deshalb besonders wichtig und richtig. Der lange Weg von der Planung bis zur Umsetzung mit vielen Beteiligten habe sich aus seiner Sicht gelohnt. Für den weiteren Bauverlauf wünschte er allen Beteiligten ebenso viel Erfolg und einen reibungslosen Abschluss. Auch die Zusammenarbeit mit der Oberschule Briesen der FAWZ sieht er als wichtigen Aspekt für die Zukunft. Diese könnte weiter ausgebaut werden, um eine noch engere Verzahnung und eine ganzheitliche Betreuung zu ermöglichen. Insgesamt betrachtet er das Projekt als Vorhaben mit Vorbildcharakter für die Region, das zeigt, wie Schule und Hort sinnvoll zusammenarbeiten können.



