Intensives Duell im Sportzentrum Süd
Nach dem Unentschieden beim VfB Steinhöfel sollte am Samstag in der Heimstätte der BSG Pneumant im Sportzentrum Süd in Fürstenwalde wieder ein Sieg her. Mit der SG Müncheberg, die derzeit auf dem dritten Rang und mit 41 Punkten auf der Richterskala rangiert, sollte das Spiel auf Augenhöhe professionell ausgespielt werden. Beide Teams lassen schnell erkennen, wie der Hase laufen würde: ein Schlagabtausch sondergleichen mit schnellen Sprints und Kombinationen, es schien viel möglich zu sein. Es dauert nur 7 Minuten, und der Müncheberger Nico Helm macht das 0:1. Unbeeindruckt macht Pneumant das, was sie schon oft gezeigt haben. Sie legen einen Spurt ein, nehmen schnell die Zweikämpfe an, passen sich durch die Reihen, und so ist es nicht verwunderlich, dass es nur knapp 10 Minuten dauerte, bis der Ausgleich in der 18. Minute durch Franz Fritsch fiel. Ab da an war nichts mehr so, wie es war. Beide Teams drängten auf das nächste Tor. Müncheberg hielt sich Pneumant halbwegs vom Leibe. Pneumant ließ nicht locker in seinen Bemühungen. In der 52. Minute hätte Pneumant mit Chris Thieme, der über links die Abwehr überrannte, beinahe das Führungstor schießen können, aber Chris Strehmann kam so schnell herangesprintet, dass wohl die Nerven blank lagen, er den Ball zwar nach rechts ablegte, dieser aber um Haaresbreite am Pfosten vorbeiging. In der 54. Minute gab es für Pneumant gleich drei Ecken nacheinander, ohne dass ein weiteres Tor fiel. Erst mit der Einwechselung frischer Kräfte bei Pneumant in zeitlichen Abständen und bei Müncheberg massiv veränderte sich das Bild etwas. Die Gäste machten in der Schlussviertelstunde nun doch mehr nach vorn, mit ihren Strategen Emil Anthes und dem eingewechselten Tom Koslowski hätte es in der 87. Minute beinahe noch geklappt, aber Pneumants Max Noppe zusammen mit der Abwehr hielten den Gleichstand.


