Engagement für Natur und Stadt

Bei strahlendem Sonnenschein und in herzlicher Atmosphäre versammelten sich am Freitagnachmittag der Stadtverband der CDU Fürstenwalde am Forsthaus Beerenbusch sowie zahlreiche Gäste zur diesjährigen Baumpflanzaktion. Die große Beteiligung zeigte einmal mehr, wie sehr diese Tradition von der Gemeinschaft getragen wird. Ein besonderer Dank galt dabei dem Stadtforstdirektor Thomas Weber, ohne dessen Engagement die Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Ebenso erfreulich war die tatkräftige Unterstützung der Seniorenunion der CDU, die nicht nur zahlreich erschienen war, sondern auch mit viel Einsatz für das leibliche Wohl sorgte. Besonders begrüßt wurde auch der Bürgermeisterkandidat Matthias Papendiek, der im bevorstehenden Wahlkampf antritt und von einem Parteienbündnis aus CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen der Stadt Fürstenwalde unterstützt wird. Seine Anwesenheit unterstrich die Bedeutung eines gemeinsamen Miteinanders und den Wunsch nach einem konstruktiven, demokratischen Austausch über die besten Lösungen für die Stadt.

Im Mittelpunkt des Tages stand jedoch das Pflanzen neuer Bäume. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Zitterpappel, den Baum des Jahres 2026. Sie gilt als besonders widerstandsfähig und anspruchslos und spielt als sogenannter Pionierbaum eine wichtige Rolle bei der Wiederbewaldung, etwa nach Bränden oder anderen Eingriffen in die Natur. Ergänzt wurde die Pflanzung durch Sträucher wie roten Hartriegel und Schneeball, die ebenfalls zur ökologischen Vielfalt beitragen. Die vorbereiteten flächen zeugten von der guten Organisation durch die Forstwirte, sodass die Teilnehmer direkt mit anpacken konnten. Insgesamt wurden zehn Zitterpappeln sowie mehrere Sträucher gesetzt ein weiterer Schritt für die wachsende Baumallee, die Jahr für Jahr erweitert wird. Neben der eigentlichen Pflanzaktion wurde auch an die lange Tradition erinnert, die diese Veranstaltung begleitet. Seit vielen Jahren engagieren sich Bürger gemeinsam für ihren Wald, der sich bereits seit Jahrhunderten im Besitz der Stadt befindet. Dieses Verantwortungsbewusstsein und der Stolz auf das eigene Naturerbe sind bis heute spürbar. Im Anschluss an die Pflanzung klang der Tag in geselliger Runde aus. Bei Grillgut, Kaffee und Gesprächen blieb Zeit für Austausch und gemeinsames Beisammensein ganz im Sinne einer lebendigen Gemeinschaft.

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