Beeskow blickt nach vorn
Neue Chancen für Wirtschaft und Gründung
Erschienen am Donnerstag, 17. September 2026 Lesezeit 3 Min.
Die Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Martina Klement war zu Gast in Beeskow. Gemeinsam mit Bürgermeister Robert Czaplinski sprach sie über die
zukünftigen Entwicklungsperspektiven der Stadt und die Rahmenbedingungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Im Mittelpunkt des Gesprächs im Beeskower Rathaus standen insbesondere die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und die dafür notwendigen Voraussetzungen auf Landesebene. Für Beeskow ist die
Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und die Gewinnung neuer Unternehmen ein wichtiger Baustein, um Arbeitsplätze zu sichern, Investitionen zu ermöglichen und den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken. Im Anschluss besuchten die Ministerin und der Bürgermeister das Incubator Village Beeskow auf der Spreeinsel. Die Start-ups der zweiten Kohorte stellten Martina Klement ihre Geschäftsideen und Unternehmen persönlich vor. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und dem Unternehmergeist der jungen Gründer. Auch die Hochschulpräsenzstelle, die inzwischen im Incubator Village angesiedelt ist, stellte ihre Arbeit und ihre Angebote vor. Die Einrichtung schafft Verbindungen zwischen Wissenschaft, Forschung, Unternehmen und der Region und ergänzt damit das Gründungs- und Innovationsumfeld am Standort Beeskow. Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Vielfalt der Beeskower Wirtschaft. Czaplinski nutzte die Gelegenheit, auf die unterschiedlichen Strukturen vor Ort aufmerksam zu machen von großen Arbeitgebern wie dem Spanplattenwerk beziehungsweise Sonae Arauco über mittelständische und kleinere Unternehmen bis hin zu den zahlreichen Handwerksbetrieben der Stadt. Dabei wurde auch die Belastung durch die derzeit hohen Energiekosten thematisiert. Insbesondere für mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe stellen die Kosten eine Herausforderung dar. Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen seien deshalb eine wichtige Voraussetzung dafür, Arbeitsplätze zu sichern, Investitionen zu ermöglichen und neue Unternehmen für die Region zu gewinnen. Der direkte Austausch mit der Landesregierung ist für uns wichtig, wenn es um die zukünftige Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts geht. Beeskow verfügt über eine vielfältige Unternehmenslandschaft und gleichzeitig über Potenzial für neue Ansiedlungen und Gründungen. Dafür brauchen wir gute und verlässliche Rahmenbedingungen, so Czaplinski. Der Besuch von Wirtschaftsministerin Martina Klement bot Gelegenheit, die Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Beeskow unmittelbar vor Ort zu erläutern und den Austausch über die weitere Entwicklung fortzusetzen.



